Tipps für eine reine Haut - Wie behandelt man unreine Haut
und Pickel
Viele Jugendliche leiden während der Pubertät unter Pickeln,
Mitessern und unreiner Haut.
Inzwischen hat sich herausgestellt, dass es eine Frage der Veranlagung
ist, ob man besonders schwer unter Akne leidet oder nicht. An manchen
geht das Los vorüber, bei anderen schlägt es schwer zu.
Aber nicht nur die Veranlagung spielt eine Rolle, sondern auch die
äußeren Lebensumstände und persönliche Gewohnheiten.
Akne gehört zu den Hautkrankheiten, die am häufigsten
auftreten. Wie jede andere Krankheit auch sollte auch sie medizinisch
behandelt werden, wenn sie einen gewissen Schweregrad erreicht hat.
Dabei gilt die Faustregel: Je früher, desto besser! Warten
Sie also nicht zu lange, bevor Sie einen Hautarzt aufsuchen.
Bevor man eine Therapie beginnt, sollte man sich darüber klar
sein, daß etwas Gedult mitgebracht werden sollte. Kurzfristige
bzw. schnelle Erfolge sind nicht machbar, schon gar nicht, wenn
sie länger anhalten sollen.
Meist dauert eine Therapie mehrere Monate bis Jahre.
Aufgrund der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten, die es
gibt, und der Wirksamkeit, die je nach Patienten verschieden ist,
sollte ein Arzt seinen fachlichen Rat beisteuern.
Eigenes herumprobieren ist meist sinnlos und verursacht oft Narben.
Akne und Pickel kann man innerlich und äußerlich behandeln.
Wie man die Behandlung durchführt hängt meist vom Schweregrad
der Akne und dem Patienten selbst ab.
Normalerweise führt man eine Therapie durch, die mehrere Punkte
gleichzeitg behandelt. Es wird das Hautbild verbessert, indem man
Verhornungen abträgt, Entzündungen werden gemildert, z.B.
durch Antibiotika, und evtl. vorhandene Hormonstörungen werden
ausgeglichen, damit keine neue Akne mehr entsteht.
Dafür ist es aber auch wichtig, daß die Haut täglich
richtig gereinigt wird. Dafür kann man verschiedene Reinigungsmittel
verwenden, die zum jeweiligen Hauttyp passen.
Äußerlich eingesetzt werden häufig schälende
Substanzen, wie z.B. Vitamin-A-Säure oder Benzoylperoxid.
Zu Beginn verschlimmert sich das Hautbild meist etwas, sie rötet
sich und spannt. Auch eine verstärkte Schuppenbildung kann
auftreten.
Diese so genannte Erstverschlimmerung tritt deswegen auf, da die
Haut durch neue Behandlung gereizt wird.
Normalerweise lassen diese Erscheinungen jedoch nach ein paar Tagen
oder Wochen von alleine wieder nach und es kommt zu einer
Verbesserung des Hautbildes. Damit die Behandlung erfolgreich ist,
ist jedoch eine kontinuierliche Anwendung notwendig.
Was hilft gegen Pickel?
Grundsätzlich sei gesagt, dass besonders schwerere Akne vom
Hautarzt untersucht werden sollte, da sich daraus übel aussehende
Narben entwickeln können.
Trotzdem hier einige Tipps gegen Pickel, Mitesser und übermäßige
Talg-Produktion.
Ernährungstipps bei Akne
Zink ist zuständig für die gesunde Auffrischung der Haut.
Bestehende Pickel heilen besser ab. Besonders viel Zink ist zum
Beispiel enthalten in Linsen, Bohnen, Käse,und Haferflocken.
Biotin, das man auch unter dem Namen Vitamin H kennt, unterstützt
das Nachwachsen neuer Haut. Vitamin H ist z.B. enthalten in Spinat
und Champignons.
Eisen ist wichtig für den Transport von Sauerstoff in die Haut.
Wichtige Nahrungsmittel dafür sind Fenchel, Radischen, Geflügel
und Fleisch.
Selen ist ähnlich wie Zink zuständig für neue intakte
Haut, schützt aber zusätzlich gegen freie Radikale (die
Tumore verursachen können).
Vitamin C hilft dem Körper, Wunden zu heilen, das heißt,
Pickel heilen schneller ab. Besonders viel Vitamin C ist in der
Zitrone und anderen Zitrus-Früchten.
Folsäure ist allgemein wichtig für gesunde Haut. Besonders
viel davon gibts in Spargel, Tomaten, Lauch, Erdbeeren
Gegen die Verhornung der Haut wirkt Vitamin A. Viel davon findet
man in Spinat, Möhren und Aprikosen.
Ein Tee aus Klettenwurzel und Birke hat sich gegen Pickel bewährt.
Geben Sie dafür je einen Teelöffel zu einer Tasse kochendem
Wasser, lassen das Ganze zehn Minuten ziehen und trinken davon 3
Tassen täglich.
Generell sollte man viel trinken.
Maske gegen Pickel
Honig-Tomaten-Maske
2 Tomaten + 1 TL Honig
Mit einem Mixer püriert man die Tomaten und gibt danach den
Honig dazu und vermischt beides gut. Tragen Sie die Maske auf das
Gesicht auf und lassen Sie sie für 10 Minuten einwirken.
Heilkräuter gegen Pickel
Wassernabelkraut bei Akne und Pickeln
Das Wassernabelkraut, das auch Tigergras genannt wird, hat seinen
Namen aus einer legende, nach der sich verletzte Tiger in diesem Gras
gewälzt haben, um ihre Wunden zu heilen.
Die Pflanze, die aus Asien stammt, ist in der ayurvedischen Medizin
bekannt unter dem Namen Fo-ti-tieng bekannt und wird dort unter anderem
zur Behandlung von Psychosen eingesetzt.
In Asien bereitet man aus dem Kraut einen Salat, der frisch verzehrt
wird. Aber auch in getrockneter Form entfaltet das Tigergras seine
Wirkung.
Es wird unter anderem zur Behandlung von Lepra und Malaria eingesetzt.
Bekannt ist das Wassernabelkraut für seine gute Wirkung auf
den Heilprozeß von Wunden. Die Haut strafft sich, wird elastischer,
die Erneuerung wird verstärkt. Zudem ist das Wassernabelkraut
fiebersenkend und entgiftend.
Das Immunsystem wird gestärkt, es hilft gegen Stress und Senilität.
Bei uns verwendet man das Tigergras überwiegend zur Behandlung
von leichten Verbrennungen, Ekzemen, Geschwüren, Schwangerschaftsstreifen,
Cellulite, Venenentzündungen, Rheumatismus und hypertrophen
Narben.
Dabei treten keine Nebenwirkungen auf, so daß eine Behandlung
auch längere Zeit erfolgen kann.
Nur sehr selten kann eine Allergie auftreten, die zu einer Lichtempfindlichkeit
führen kann. Überdosiert kann Kopfschmerz oder sogar Bewußtlosigkeit
auftreten.
Zur Behandlung von Narben wird eine Tinktur aus dem Kraut empfohlen,
die entzündungshemmend wirkt, Bakterien und Pilze bekämpft
und hat eine regulierende Wirkung auf die Bildung von neuem Bindegewebe.
Hypertrophe Narben gehen zurück und verblassen.
Andere Kräuter
Die heilende Wirkung der Kamille
hilft, damit Pickel schneller heilen können.
Pfefferminze
kühlt angenehm und nimmt die Spannung, durchblutet und sorgt
dadurch für viel Sauerstoffzufuhr, was der Heilung dient, wirkt
außerdem antiseptisch.
Die virenhemmende Wirkung des Salbei
beugt einer Entstehung neuer Pickel vor. Zusätzlich wird der
Stoffwechsel beschleunigt, was der Regenerierung der Haut zu Gute
kommt.
Johanniskraut
hat vorbeugende Wirkung gegen Mitesser, die ja die Vorstufe von
Pickeln sind. Zitronensaft hat eine desinfizierende Wirkung und
hilft, Pickel auszutrocknen.
Eine Behandlung mit Rotlicht ist bei Akne ebenfalls wirksam.
Weitere natürliche Mittel
gegen Pickel...
Naturreine Öle und ätherische Öle gegen Akne
und Pickel
In der Natur schützen ätherische Öle Pflanzen
vor Krankheiten und Parasiten.
Dass naturreine Öle und ätherische
Öle auch beim Menschen wirken, ist ebenfalls schon lange
bekannt.
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Mit homöopathischen Mitteln gegen Akne - Homöopathie
als Therapieform
In der Homöopathie
gilt: Gleiches mit Gleichem behandeln!
Das bedeutet in diesem Fall: Substanzen, die in einer hohen Dosierung
Akne und Pickel auslösen, können niedrig dosiert gegen
Akne helfen.
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Schüssler-Salze bei Akne
Auch Schüssler-Salze
können bei Akne helfen.
Schüßler-Salze, auch genannt Biochemie nach Schüßler,
stellen einen Teil der Naturheilverfahren dar.
Obwohl die Wirksamkeit der Schüßler-Salze wissentschaftlich
nicht belegt ist, werden diese Salze schon seit dem 19. Jahrhundert
eingesetzt.
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Solarium
Ein regelmäßiger Besuch im Solarium kann durchaus helfen,
Pickel und unrein Haut zu bessern. Aber Vorsicht: Gehen Sie nicht
zu oft ins Solarium, da die Haut sonst austrocknen kann und sich
der natürliche ph-Wert negativ verändern kann.
Benzoylperoxid
Dieser Wirkstoff hat eine hautschälende Wirkung und wird einer
Störung der Verhornung der Talgdrüsen entgegen. Zudem
wirkt der Wirkstoff leicht antibiotisch, wirkt als er den Bakterien,
die Akne verursachen entgegen. Benzoylperoxidhaltige Produkte kann
man als Gel oder als Creme auftragen.
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Peeling
Ein Peeling schält die Haut mithilfe von Fruchtsäuren
und mechanischen Stoffen, wie zum Beispiel Sand, ab. Die Haut sieht
danach jünger und frischer aus. Der schälende Effekt hat
die Wirkung, dass der Talg besser aus den Poren abfließen
kann und sich so Ansammlungen unter der Haut nicht mehr bilden können.
Da die Haut aber etwas gereizt wird, kann es dazu kommen, dass sie
rot und schuppig werden kann.
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Hormone gegen Akne
Frauen haben die Möglichkeit, sich bei Akne mit Hormonen behandeln
zu lassen. Schon nach kurzer Zeit nach Einnahme der Pille sind gute
Erfolge zu verzeichnen.
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Produkte aus dem Supermarkt
Die Regale stehen voll von Mitteln, die gegen Pickel helfen sollen.
Dies wird uns auch täglich in der Werbung eingetrichtert. Tatsächlich
sind diese Mittel aber nicht immer geeignet, um einer Akne entgegen
zu wirken.
Antibiotika
Antibiotika können auch äußerlich angewendet werden.
Allerdings ist die Wirkung meist nur kurz und unbefriedigend. Ein
Grund dafür ist vor allem die schnelle Entwicklung einer Resistenz
der Bakterien gegen Antibiotika. Es ist also kein Antibiotika dauerhaft
in der Lage, Akne bessern.
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Heilerde gegen Akne
Akne kann auch mit Heilerde behandelt werden. Der positive Effekt
von Heilerde für die Haut ist schon seit der Antike bekannt.
Diese Heilerde kann Schadstoffe binden, ist gut für die Durchblutung
und sterilisiert die Haut.
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Bestrahlung bei Akne
Die Bestrahlung bei Akne wird zur Behandlung von Keloiden eingesetzt.
Meistens wird die Bestrahlung nach einer Operation durchgeführt,
mit dem Ziel, ein erneutes Auftreten von Keloiden zu verhindern.
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Tipps zur Vorbeugung - Pickel vermeiden
Gerade die jungen Damen sollten darauf achten, niemals mit Make
Up ins Bett zu gehen. Denn Make Up verschließt die Poren,
so daß sich Keime gut vermehren können, außerdem
kann der natürliche Talg nicht abfließen.
Tägliche Reinigung der betroffenen Hautpartien sollte selbverständlich
sein. Um dabei eine Verschleppung der Keime zu unterbinden sollte
man dabei immer auf einen frischen Waschlappen zurückgreifen.
Bei Pickel auf der Stirn kann dies übrigens auch am Haarschnitt
liegen, da die Haare die Poren verschließen können. Also
möglicherweise ist ein Gang zum Friseur angesagt.
Dampfbäder bzw. Sauna öffnen die Poren, so daß der
Talg abfließen kann und sich alte Hautschuppen leichter lösen
lassen.
Die Aussage, daß man bei Pickeln nichts scharfes essen soll,
ist übrigens inzwischen widerlegt. Zwar kommt man beim Genuss
von scharfem manchmal ganz schön ins Schwitzen, was ja auch
die Talg-Produktion ansteigen lässt, allerdings ist das ja
nur sehr zeitlich begrenzt und hat so keine Auswirkung auf die Hautbeschaffenheit.
Wenn Sie Pickel haben: Nicht daran herumdrücken
oder sonstwie herumdoktorn! Das kann schlimmere Entzündungen
und/oder Narben verursachen.
Männer sollten vielleicht einmal ausprobieren, ob eine Naß-
oder Trockenrasur besser verträglich ist.
Nikotion und Alkohol wirken sich negativ auf die Haut aus, von
den anderen Gesundheitsschäden ganz zu schweigen. Also wenn
möglich: Rauchen aufhören, weniger Alkohol, besser gar
keinen!
Während des Schlafes regeneriert sich die Haut, deswegen darauf
achten, daß man genug schläft!
Wenn man sich regelmäßig sportlich betätigt wird
die Haut besser durchblutet, zusätzlich baut der Körper
mehr Abwehrkräfte auf. Entzündungen heilen besser und
schneller ab, neue Entzündungen entstehen seltener.
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