Mit homöopathischen Mitteln gegen Akne - Homöopathie
als Therapieform
In der Homöopathie
gilt: Gleiches mit Gleichem behandeln!
Das bedeutet in diesem Fall: Substanzen, die in einer hohen
Dosierung Akne und Pickel auslösen, können niedrig
dosiert gegen Akne helfen.
Die niedrige Dosierung von Wirkstoffen nennt man in der Homöopathie
"potenzieren". Man geht in der Homöopathie
davon aus, das potenzierte (verdünnte) Substanzen eine
stärkere Wirkung auf den Menschen haben.
Was vielleicht seltsam klingen mag entspricht aber dem Menschenbild
in der Homöopathie, in der jedes Lebewesen eine Art Lebenskraft
besitzt. Ist das Lebewesen krank, ist diese Lebenskraft verstimmt
oder gestört.
Wird eine Substanz mit einer ähnlichen Wirkung wie die
Krankheit hat eingenommen, so erkennt diese Lebenskraft ihre
Verstimmung und kann sich regenerieren. Wird dem Körper
also ein Stoff zugeführt, der im gesunden Zustand Akne
und Pickel auslöst, so hilft er in niedriger Dosierung
gegen Akne.
So viel zur homöopathischen Grundlehre.
Homöopathische Mittel gegen Akne sind zum Beispiel:
- Apis
mellifica (Honigbiene)
- Hepar
sulfuris (Kalkschwefelleber aus Schwefelblumen und Austernschalen)
- Abrotanum (Eberraute)
- Acidum
nitricum (Salpetersäure)
- Juglans regia (Walnuss)
- Pulsatilla
pratensis (Küchenschelle)
Bevor man sich aber jetzt irgentwelche Kügelchen einwirft,
sollte man besser jemanden fragen, der sich damit auskennt,
nämlich einen Homöopathen!
Denn was dem Einen hilft, kann beim Anderen versagen. Da jeder
Mensch anders ist (Lebenskraft), muß das richtige Mittel
erst gefunden werden, das Verwendung finden soll.
In einem Erstgespräch wird ein Fragebogen abgearbeitet,
der die gesundheitliche Vorgeschichte klärt, die persönlichen
Lebensverhältnisse usw.. Daraus bildet sich der Homöopath
ein Gesamtbild des Patienten und kann so ein geeignetes Mittel
bestimmen.
Persönliche Meinung:
Ob es wirkt oder nicht hängt wohl auch etwas vom eigenen
Glauben des Patienten ab. Man liest viel von Behandlungserfolgen,
man liest ebenso viel über die Wirkungslosigkeit der
Homöopathie.
Versuchen kann sich also lohnen, wenn man chemische Mittel
erst einmal nicht verwenden möchte.
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